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Bei der diesjährigen Hausmesse der K&U Weinhalle in Nürnberg leistete ich mir den größten Luxus, den man sich auf einer Weinmesse erlauben kann: Ich ließ mich einfach durch das Geschehen treiben. Zwar entwickelte sich zwischendurch mitunter doch eine Mikro-Dramaturgie, aber ich ging ohne vorgefassten Plan und rein intuitiv vor.

Ich glaube, ein durchgängig so hohes Qualitätsniveau wie am 12. November hatten die Weine auf der Hausmesse von K&M Gutsweine in Frankfurt noch nie. Dass es auf dieser Veranstaltung keine schlechten Weine gibt, habe ich bereits im April geschrieben, doch diesmal war ich schon nach einem Viertel der Verkostung restlos begeistert.

„Tasting Store“ nennt sich das Konzept des Weinkönners in Leipzig. Christine Schloter, Trainerin für Gastronomie, Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung, hat in der Könneritzstraße in Plagwitz einen Seminar- und Erlebnisort geschaffen, um Menschen an das Thema Wein heranzuführen. Mein Besuch bei ihr geriet zu einem konzentrierten Arbeitstermin.

Nein, die 1993er Bernkasteler Doctor Riesling Auslese von Geheimrat Wegeler habe ich selbst leider gar nicht mehr probiert (als ich der Flasche gewahr wurde, war sie schon leer). Dafür aber gut 20 andere hochwertige gereifte Gewächse, die Harry H. Hochheimer seinem Keller entnommen hatte, um sie mit ausgewählten Freunden und Branchenkollegen zu verkosten.

Über Weingutsbesuche berichte ich hier im Blog ja eher selten. (Prominentestes Beispiel für diese Disziplin ist indessen der Artikel „Der Zuhörer“ vom Februar 2013.) Nun luden mich Fritz und Manuela Groebe vom gleichnamigen VDP-Weingut in Westhofen zu sich ein, und ich verbrachte bei ihnen einige kurzweilige, genussvolle und erkenntnisreiche Stunden.

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