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Seit dem Sommer vergangenen Jahres fehlt hier leider ein wichtiger Blogbeitrag: der Bericht von meinem Aufenthalt in Wien, wo ich im Juni 2014 gleich mehrere Weinmessen besuchte und dabei einen Schwerpunkt auf Naturweine legte, der am Ende noch ausgeprägter war als ursprünglich geplant. Hiermit wird dieser Bericht nun endlich nachgereicht.

Was klingt wie der Titel einer Folge von „Star Trek“, ist in Wahrheit der Bericht über eine einzigartige Weinprobe in Wien. Winzer Erwin Tinhof aus Trausdorf im Burgenland hatte einen ausgewählten kleinen Kreis von Freunden und Wegbegleitern ins legendäre Restaurant Steirereck eingeladen, um – wie er schrieb – „eine Weinzeitreise der letzten 25 Jahre anzutreten“.

Vor zwei Wochen fand die diesjährige ProWein statt, und sie war aus zwei Gründen anders als die Messen in den Jahren zuvor: Einerseits hatte die Messe Düsseldorf das Konzept für die Hallenaufteilung grundlegend geändert, und andererseits habe ich inzwischen einen neuen Job, der mir einen neuen Blickwinkel auf die Veranstaltung und die Branche beschert.

Vor über 20 Jahren absolvierte ich im Schloss Hugenpoet in Essen-Kettwig meine Ausbildung zum Restaurantfachmann. Diese Lehrzeit hat mich fürs Leben geprägt und den Grundstein für meinen heutigen Beruf gelegt. Sie war nicht immer einfach, aber ich bin für diese Erlebnisse und diese Schule sehr, sehr dankbar. Am Ostersamstag besuchte ich nun gemeinsam mit einer Freundin als Gast das Restaurant Hugenpöttchen – und wir verlebten einen unvergesslichen Abend.

Freunde von mir haben eine Kiste mit hochwertigen französischen Weinen geschenkt bekommen und wollten diese zusammen mit jemandem genießen, der die Qualität auch zu schätzen wüsste. So kam ich zu einer äußerst großzügigen Einladung, die ein lukullisches Abendessen, begleitet von dreien der Weine aus der besagten Kiste, beinhaltete.

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