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Anlässlich des „Global Champagne Day“ am 23. Oktober veranstalteten Armin Busch und Bernd Klingenbrunn von K&M Gutsweine in ihrem Laden im Frankfurter Nordend eine Champagner-Probe mit Gewächsen von kleinen, handwerklich arbeitenden Produzenten (andere bieten sie auch gar nicht an).

Tut mir leid, dieser Titel ist ein Wortspiel: Es geht um keine der beiden Städte im Rheinland, sondern um zwei Restaurants in Essen. Nachdem Heinz und Rosmarie Furtmann ihren Kölner Hof in Frohnhausen leider aufgegeben haben, sollten Genießer im Ruhrgebiet sich verstärkt an Klaus und Helene Gummersbach in Borbeck halten.

Durch einen Kollegen stieß ich auf ein Video, das auf der Internetseite des Stern zu sehen ist. Es trägt den Titel „Tuning für den Wein: So verbessern Sie müde Tropfen“, und im kurzen Einführungstext heißt es: „Ihrem Weißwein fehlt es an fruchtigen Noten? Der Rote hat zu wenig Pepp? Mit diesen einfachen Tricks schmeckt jeder langweilige Wein gleich viel interessanter.“ Das bedarf einer Gegenrede, denn bereits allein der Ansatz ist haarsträubend.

Ja, richtig gelesen: Hier geht es nicht um roten Schaumwein (also Sekt aus roten Trauben), sondern um Rotwein, der aufgeschäumt wurde, dem also nicht Kohlendioxid, sondern Luft zugeführt wurde – im Küchenmixer! Gewissermaßen ist dieser Blogbeitrag die Fortsetzung von „Pimp my Plörre?“.

Ist jemand, der in sozialen Netzwerken über Weine schreibt, die er probiert hat, ein Weinkritiker? Was macht überhaupt einen Weinkritiker aus, damit man ihn so nennt? Diese Fragen sind nicht so trivial, wie sie auf den ersten Blick scheinen mögen.

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