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Master of Wine Caro Maurer schrieb im Feinschmecker 10/2016: „… eigentlich stehe ich mehr auf reife Jahrgänge. Mir gefällt diese dritte Dimension, die das Alter einem Weißwein verleiht. Sie belohnt das Warten mit neuen, vielschichtigen Eindrücken, mit der Harmonie aller Komponenten, dem Schliff und der Ruhe, die nur mit der Zeit kommen kann.“ Ein besseres Vorwort für diesen Beitrag kann ich mir kaum vorstellen, denn die Aussage bringt auf den Punkt, was (gute) alte Weine ausmacht.

In der Rubrik „Hochgeistiges“ erschien auch in diesem Jahr (nahezu) jeden Monat eine Spirituosen-Kolumne von mir im ef-Magazin. Die gesammelten Kolumnen 2016 habe ich nachfolgend wieder hier im Blog zusammengestellt.

Bei der diesjährigen Hausmesse der K&U Weinhalle in Nürnberg leistete ich mir den größten Luxus, den man sich auf einer Weinmesse erlauben kann: Ich ließ mich einfach durch das Geschehen treiben. Zwar entwickelte sich zwischendurch mitunter doch eine Mikro-Dramaturgie, aber ich ging ohne vorgefassten Plan und rein intuitiv vor.

Die Rubrik „Altes Zeugs“ hat ja inzwischen eine Tradition im VinoBlog – dieser Beitrag ist bereits der vierte seiner Art. Auch in diesem Jahr kam ich wieder in den Genuss einer Reihe von Weinen jenseits des Jahrgangs 2000, und hier sind meine gesammelten Verkostungsnotizen dazu.

Ich glaube, ein durchgängig so hohes Qualitätsniveau wie am 12. November hatten die Weine auf der Hausmesse von K&M Gutsweine in Frankfurt noch nie. Dass es auf dieser Veranstaltung keine schlechten Weine gibt, habe ich bereits im April geschrieben, doch diesmal war ich schon nach einem Viertel der Verkostung restlos begeistert.

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