Content

An einem Samstag Nachmittag im November trafen sich bei K&M Gutsweine in Frankfurt-Bockenheim auf Einladung von Mitinhaber Bernd Klingenbrunn sechs Weinprofis – Händler, Journalisten, Liebhaber –, um einige aktuelle Große Gewächse (GGs) zu verkosten. Einer davon war ich.

Irgendein geselliger Anlass im Sommer steht bevor, die Menschen freuen sich darauf und tun ihre Wünsche kund: „Ich will Radler!“ – „Ich will Bier!“ – „Ich will Wein… Aber ich weiß nicht, was für einen, ich kenn’ mich ja gar nicht aus. Kannst du mir was empfehlen?“

Neun weiße Burgunder – zufällig alle aus dem Süden des Gebiets – warteten seit Jahren darauf, ihrer Bestimmung zugeführt zu werden. Diese fanden sie im Rahmen eines Kochabends mit Freunden aus der Rhein-Neckar-Region bei bestem Sommerwetter auf der Terrasse der Gastgeber.

Bis Anfang Juni dieses Jahres dachte ich, Vinho Verde sei nur ein leichter, frischer, spritziger Weißwein aus dem Norden Portugals, der aus der Rebsorte Alvarinho gekeltert werde. Wie vielfältig die geschützte Ursprungsbezeichnung in Wirklichkeit ist, erfuhr ich innerhalb von zweieinhalb Tagen auf einer Reise in das Gebiet.

Eigentlich kaum vorstellbar, dass ich so viele Jahre im Rhein-Main-Gebiet gelebt habe, ohne das weithin bestens beleumundete Restaurant „schauMahl“ in Offenbach zu kennen. Eine „Wein&Genuss“-Veranstaltung gab mir nun die Gelegenheit, dieses gastronomische Kleinod kennenzulernen: ein fünfgängiges Gourmet-Menü mit Weinen aus dem renommierten Elsässer Haus Trimbach.

Weitere Beiträge...