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Am 23. und 24. April 2017 fand wieder die VDP.Weinbörse in der Mainzer Rheingoldhalle statt. Von den 181 ausstellenden Mitgliedern des Verbands Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) besuchte ich an einem Tag (dem Messe-Sonntag) zwar nur 15 – aber jeder der Weine, die ich verkostete, war durchweg überzeugend. So erklärt sich der doppeldeutige Titel dieses Beitrags.

Zusammen mit David Ecobichon, der diese Reise organisiert hatte, war ich anlässlich der Primeur-Woche Anfang April drei Tage im Bordelais unterwegs. Für mich war es wahrhaftig der erste Besuch der Region – und er war nachhaltig, faszinierend und sehr genussreich!

Die drei magischen Buchstaben der Weinwelt: DRC – Domaine de la Romanée-Conti. Die Domaine „wird als berühmtestes Weingut in Burgund und eines der besten Weingüter der Erde betrachtet“, definiert Wikipedia; die Weine zählen zu den teuersten der Welt. Nein, ich habe leider noch keinen davon je verkostet, doch 2016 berichteten gleich zwei deutsche Weinmagazine über das Kultweingut: Chefredakteur Sascha Speicher in Meiningers Sommelier (Ausgabe 03/2016) und Jens Priewe im Feinschmecker (Ausgabe 12/2016).

Auf den Titel dieses Berichts kam ich im angeregten Gespräch mit Christin Jordan und Lars Dalgaard – zweien von rund 150 Gästen, die am 9. Februar zum dritten Mal „DAS FEST“ feierten, die unvergleichliche Präsentation der Rheingauer VDP-Winzer.

Master of Wine Caro Maurer schrieb im Feinschmecker 10/2016: „… eigentlich stehe ich mehr auf reife Jahrgänge. Mir gefällt diese dritte Dimension, die das Alter einem Weißwein verleiht. Sie belohnt das Warten mit neuen, vielschichtigen Eindrücken, mit der Harmonie aller Komponenten, dem Schliff und der Ruhe, die nur mit der Zeit kommen kann.“ Ein besseres Vorwort für diesen Beitrag kann ich mir kaum vorstellen, denn die Aussage bringt auf den Punkt, was (gute) alte Weine ausmacht.

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