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Vor zwei Wochen fand die diesjährige ProWein statt, und sie war aus zwei Gründen anders als die Messen in den Jahren zuvor: Einerseits hatte die Messe Düsseldorf das Konzept für die Hallenaufteilung grundlegend geändert, und andererseits habe ich inzwischen einen neuen Job, der mir einen neuen Blickwinkel auf die Veranstaltung und die Branche beschert.

Freunde von mir haben eine Kiste mit hochwertigen französischen Weinen geschenkt bekommen und wollten diese zusammen mit jemandem genießen, der die Qualität auch zu schätzen wüsste. So kam ich zu einer äußerst großzügigen Einladung, die ein lukullisches Abendessen, begleitet von dreien der Weine aus der besagten Kiste, beinhaltete.

Eher durch Zufall lagen im Rahmen meines jüngsten Aufenthalts in Wien an einem Tag zwei Verkostungen österreichischer Weine, bei denen es vormittags um den neuen Jahrgang eines Weinguts aus dem Burgenland und nachmittags um gereifte Gewächse verschiedener Produzenten aus mehreren Anbaugebieten ging. So geriet der Tag zur spannenden Zeitreise...

Noch mal Österreich. Uwe Warnecke – Veranstalter der jährlichen Premium-Weinfachmesse Véritable und früherer Sommelier im Hotel-Restaurant Deidesheimer Hof – hatte eine Fachdegustation von 27 hochkarätigen Weinen organisiert und dazu in das Wein- und Sekthaus Aloisiushof ins pfälzische St. Martin geladen. Gereiftes Österreich war das Thema, doch es gab auch zwei deutsche „Piraten“ in der Verkostung.

Menschen gehen manchmal alleine in Restaurants essen, zumal, wenn sie auf Reisen sind. Auch ich tue das und habe darüber sogar schon mehrfach hier im Blog berichtet (siehe „Dinner for One“ und „Lektion in Prag“). Dabei treffe ich mitunter auf andere allein speisende Gäste – und habe Unterschiede festgestellt.

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