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Ist jemand, der in sozialen Netzwerken über Weine schreibt, die er probiert hat, ein Weinkritiker? Was macht überhaupt einen Weinkritiker aus, damit man ihn so nennt? Diese Fragen sind nicht so trivial, wie sie auf den ersten Blick scheinen mögen.

Als ich von Emily Albers die Einladung zu einer Degustation mit Alejandro Fernández erhielt, ahnte ich nicht, dass dieser Abend eine der stimmungsvollsten und einprägsamsten Weinpräsentationen werden sollte, die ich bisher miterlebt habe. Das lag in erster Linie am Protagonisten.

„Das Leben ist kurz genug“, schrieb ich eingangs im vorletzten Blogbeitrag. Das wird uns immer wieder vor Augen geführt, wenn Menschen, die wir kennen, schätzen, vielleicht sogar lieben, diese Welt verlassen. Charaktervolle, erstklassige, langlebige Weine sind das Vermächtnis derjenigen, die sie geschaffen haben.

Sie gilt als „Deutschlands schönste Weinfachmesse“, aber dieses Jahr war sie auch die heißeste: die „Véritable 2015“ im pfälzischen St. Martin, die am 6. Juli im Wein- und Sektgut Aloisiushof stattfand.

Fünf Jahre sind seit meinem Blogbeitrag mit dem Titel „Klassentreffen“ vergangen, und das bedeutet: In diesem Jahr konnte unser Abiturjahrgang am Gymnasium Essen-Werden sein 25-jähriges Jubiläum begehen. Die Feier fand in der Kneipe eines Sportvereins statt, es wurde gegrillt, und der stimmungsvolle Abend hatte immerhin so viel mit Wein zu tun, dass ich hier mit konkretem Bezug davon berichten kann.

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