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Es begann ganz harmlos. Wir hatten uns in einem vinophilen Freundeskreis getroffen, um einige Weine zu verkosten – ein Überraschungsprogramm, weil jeder etwas mitgebracht hatte. Dabei blieben wir in Mitteleuropa: Österreich, Deutschland, Frankreich, Südtirol. Doch im Laufe des Abends entspann sich eine lebhafte, mitunter kontroverse Diskussion um das Thema Biowein und um das Verhältnis zwischen Weinexperten und Weinkonsumenten.

Was nach einer landsmannschaftlichen Zusammenkunft klingt, war in Wirklichkeit eine Weinprobe – veranstaltet wieder einmal von Harry H. Hochheimer in der Weinschänke „Zur alten Schmiede“ in Frankfurt-Nied. Über 35 Gäste waren gekommen, um ein Dutzend Weine – sechs aus Franken und sechs aus Bordeaux – kennenzulernen und sich mit deftigen Schmankerln verwöhnen zu lassen.

... oder: „Die Zeit verrinnt – wie schnell ist nichts getrunken!“ Dieser Ausspruch stammt von Harry H. Hochheimer, Inhaber der gleichnamigen Wein- und Gastronomieberatung in Kelkheim. Er und seine Lebensgefährtin Chris Hörle hatten zu einer Weindegustation in Chris‘ Weinschänke „Zur alten Schmiede“ in Frankfurt-Nied geladen – und zwar ausschließlich schwule Gäste.

Mit Freundinnen war ich zu Gast in der „Paris‘ Bar“ in Frankfurt-Sachsenhausen. Wir verlebten einen lukullischen Abend mit sehr guten Weinen und köstlichen Tapas im Wert von über 50 Euro pro Person, doch der Service war insgesamt wenig souverän. Das Lokal hätte Besseres verdient.

Es mag anmaßend – oder auch vollkommen belanglos – anmuten, darüber einen Blogbeitrag zu schreiben, doch es ist ein sprachliches Thema, das mich beschäftigt, mit dem man spielen kann und das obendrein mit Wein zu tun hat. Es geht um Weinnamen, die sich aus abgekürzten Rebsortennamen herleiten. Einen solchen las ich heute: „ChaGrü“.

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