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Die drei magischen Buchstaben der Weinwelt: DRC – Domaine de la Romanée-Conti. Die Domaine „wird als berühmtestes Weingut in Burgund und eines der besten Weingüter der Erde betrachtet“, definiert Wikipedia; die Weine zählen zu den teuersten der Welt. Nein, ich habe leider noch keinen davon je verkostet, doch 2016 berichteten gleich zwei deutsche Weinmagazine über das Kultweingut: Chefredakteur Sascha Speicher in Meiningers Sommelier (Ausgabe 03/2016) und Jens Priewe im Feinschmecker (Ausgabe 12/2016).

Master of Wine Caro Maurer schrieb im Feinschmecker 10/2016: „… eigentlich stehe ich mehr auf reife Jahrgänge. Mir gefällt diese dritte Dimension, die das Alter einem Weißwein verleiht. Sie belohnt das Warten mit neuen, vielschichtigen Eindrücken, mit der Harmonie aller Komponenten, dem Schliff und der Ruhe, die nur mit der Zeit kommen kann.“ Ein besseres Vorwort für diesen Beitrag kann ich mir kaum vorstellen, denn die Aussage bringt auf den Punkt, was (gute) alte Weine ausmacht.

Die Rubrik „Altes Zeugs“ hat ja inzwischen eine Tradition im VinoBlog – dieser Beitrag ist bereits der vierte seiner Art. Auch in diesem Jahr kam ich wieder in den Genuss einer Reihe von Weinen jenseits des Jahrgangs 2000, und hier sind meine gesammelten Verkostungsnotizen dazu.

In der Rubrik „Hochgeistiges“ erschien auch in diesem Jahr (nahezu) jeden Monat eine Spirituosen-Kolumne von mir im ef-Magazin. Die gesammelten Kolumnen 2016 habe ich nachfolgend wieder hier im Blog zusammengestellt.

Bei der diesjährigen Hausmesse der K&U Weinhalle in Nürnberg leistete ich mir den größten Luxus, den man sich auf einer Weinmesse erlauben kann: Ich ließ mich einfach durch das Geschehen treiben. Zwar entwickelte sich zwischendurch mitunter doch eine Mikro-Dramaturgie, aber ich ging ohne vorgefassten Plan und rein intuitiv vor.