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Bis Anfang Juni dieses Jahres dachte ich, Vinho Verde sei nur ein leichter, frischer, spritziger Weißwein aus dem Norden Portugals, der aus der Rebsorte Alvarinho gekeltert werde. Wie vielfältig die geschützte Ursprungsbezeichnung in Wirklichkeit ist, erfuhr ich innerhalb von zweieinhalb Tagen auf einer Reise in das Gebiet.

Neun weiße Burgunder – zufällig alle aus dem Süden des Gebiets – warteten seit Jahren darauf, ihrer Bestimmung zugeführt zu werden. Diese fanden sie im Rahmen eines Kochabends mit Freunden aus der Rhein-Neckar-Region bei bestem Sommerwetter auf der Terrasse der Gastgeber.

Am 29. und 30. April fand zum 45. Mal wieder die VDP.WEINBÖRSE in der Rheingoldhalle in Mainz statt – laut dem ausrichtenden Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) „die weltweit größte Fachmesse für deutschen Spitzenwein“.

Eigentlich kaum vorstellbar, dass ich so viele Jahre im Rhein-Main-Gebiet gelebt habe, ohne das weithin bestens beleumundete Restaurant „schauMahl“ in Offenbach zu kennen. Eine „Wein&Genuss“-Veranstaltung gab mir nun die Gelegenheit, dieses gastronomische Kleinod kennenzulernen: ein fünfgängiges Gourmet-Menü mit Weinen aus dem renommierten Elsässer Haus Trimbach.

Die Hausmesse der K&U Weinhalle in Nürnberg ist für mich jedes Jahr eine der spannendsten und lohnendsten Weinveranstaltungen: das Flair im Nürnberger Ofenwerk, Fachsimpeleien und Plaudereien mit internationalen Winzern und Besuchern – und vor allem die Weine.