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Dass ich meinen 40. Geburtstag in Wien begehen würde, war eine intuitive Entscheidung gewesen. Dass ich am Vortag zufällig das Champagnergeschäft „Le Cru“ am Petersplatz im 1. Bezirk entdeckte, war ein Glücksfall. Denn so glitt ich dekadent und höchst genussreich ins neue Lebensjahrzehnt.

Das Marktforschungsinstitut The Business Target Group hat die Namen von 56.328 Restaurants in Deutschland untersucht. Gerade im gutbürgerlichen Segment fiel dabei die Dominanz traditioneller Bezeichnungen auf, wie etwa Krone, Adler, Linde oder Post. Die Gründe dafür sind historisch bedingt, denn die gutbürgerliche Küche hat ihren Ursprung im 19. Jahrhundert, das demnach auch den Rahmen für die folgenden Betrachtungen bildet.

Die ProWein 2011 war anders als alle vorherigen. Erstmals habe ich die Messe als Aussteller und Repräsentant von Wein-Plus erlebt. Das bedeutete eine neue Rolle, einen konkreten Auftrag, mehr Termine und bessere Gespräche.

Auf die Frage, wie der Weinjahrgang 2010 in Deutschland sei, kann es nur eine Gegenfrage als Antwort geben: „Wo?“ Oder noch präziser: „Von wem?“ Es gibt erhebliche Unterschiede zwischen den Anbaugebieten; bereits der Witterungsverlauf über das Jahr war teilweise sehr unterschiedlich. Auch innerhalb der Regionen ist die Weinqualität stark ausdifferenziert, wie Martin Schmitt vom Weingut Schmitt's Kinder bestätigt.

In Weinbeschreibungen liest man oft so etwas wie „mineralische Noten“, „nussige Töne“ oder „Anklänge an Zitrusfrüchte“. Wie kann es sein, dass Geruchs- und Geschmackswahrnehmungen mit Begriffen beschrieben werden, die mit dem Gehör zu tun haben? Hören ist das einzige, was man einen Wein nicht kann.

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